Schon gewusst?

  • Jedes Jahr stimmen wir heimlich darüber ab, ob es nun auf einem der Flure eine Badewanne geben soll, aber wir kommen nie zu einem Konsens. Daher gilt: Wir bleiben bei den Sitzbädern... Und die Sache mit dem Swimming-pool hinter dem Haus haben wir uns mittlerweile auch aus dem Kopf geschlagen. Einen Pool haben wir jetzt - allerdings vor dem Haus ;o)
  • Es gibt Ex-Wohnheimbewohner, die sich einfach nicht von diesem Haus trennen können. Diese Spezies wird Dir hier auch früher oder später über den Weg laufen. Das sind die Leute, die noch die "ganz dollen Geschichten" auf Lager haben.
  • Dem Haus wird ab und an unterstellt, es sei eine Art Anbahnungsinstitut (böse Zungen sprechen gar von Heiratsvermittlung). Ob das so ist oder nicht, wollen wir an dieser Stelle nicht beurteilen. Leute, die darüber Statistik führen und sie am Ende des Jahres auf der Heimvollversammlung präsentieren wollen, können dies gerne tun.
  • Das HFK hatte mal einen Cola- und Bierautomaten. Der wurde später wieder abgeschafft, weil er ständig kaputt war (tja, kein Geld, keine Getränke da hilft auch kein Betteln, kein Treten oder Fluchen). Was übrig geblieben ist, ist der Kondomautomat, an dessen Gewinn das HFK mit jährlich 15% beteiligt wird.
  • Es gibt einige Feste in diesem Haus, die legendär sind: dazu gehört z.B. das Spaghettifest, das Wildsau-Essen oder der Bierkastenlauf. Wenn Du neugierig geworden bist, kannst Du Deine Mitbewohner löchern und selbst etwas in der Richtung auf die Beine stellen: Feiern und Essen in einer Kombination sind immer willkommen.
  • Schlimm ist es nicht, wenn jemand anfangs nicht so genau weiß, wie die Waschmaschine funktioniert und wie man so wäscht, dass der Nachbar sich anschließend nicht über eine zarte Färbung in seiner gesamten Waschladung freuen wird. Schlimm ist nur, wenn jemand nicht fragt. Also bitte keine Scheu vor Fragen dieser Art: Du wirst immer jemanden finden, der sie Dir gerne beantwortet.
  • Deine Mitbewohner sind gierige Monster, die alles verschlingen und nichts übrig lassen. Sei Dir also im Klaren darüber, dass wenn Du jemanden (oder gar mehrere!) Deiner Mitbewohner zum Essen/Trinken einlädst oder Ihnen nur ein Stück Schokolade anbietest, sie nicht höflichst ein Stückchen nehmen, sich bedanken und sich wieder dezent zurückziehen werden, nein, viel schlimmer: Sie werden Dir gnadenlos auf die Pelle rücken, das letzte Stücken Schokolade und den letzten Schluck Wein mit Dir teilen und sich erst wieder verkrümeln, wenn wirklich nichts mehr da ist, also auch kein Gesprächsstoff. Es kann Dir sogar durchaus passieren, dass sie in der nächsten Zeit wieder vor Deiner Haustür stehen und das Spielchen - bewaffnet mit Essen und Trinken wiederholen wollen. Da hilft nur eines: Mitmachen.
  • Die Bar im Keller, der Ausbau des Speichers, die Farbe an den Wänden im Treppenhaus, in den Fluren, Küchen und Aufenthaltsräumen: Das waren alles Gemeinschaftsproduktionen der Bewohner. Wir sind also auch durchaus kreativ und können etwas schaffen (und nicht nur Party machen). Es hat sich schon so manch ein Student gewundert, wie viel man bei solchen Aktionen lernen kann: sei es nun, wie man den Farbauftrag an der Wand optimiert, welche Pizza nach dem Streichen bestellt wird, wie unterschiedlich man Zimmertüren dekorieren kann (nicht vergessen, einen Blick in da jeweilige Zimmer zu werfen!) oder welchen Mist die Architekten, Baustatiker, E-Techniker, Informatiker etc. doch in diesem Haus angezettelt haben (das werden wir alles besser machen, wenn wir erst einmal mit dem Studium fertig sind, gell?)
  • Falls es mit dem Studium, das Du Dir vorgenommen hast, doch nicht so klappt, wie Du es Dir vorgestellt hast: Lass nicht den Kopf hängen, das ist kein Beinbruch, das ist keine Schande, und es findet sich immer eine Lösung. Ob diese darin liegt, eine Klausur nochmals zu schreiben, den Studiengang zu wechseln, eine Ausbildung zu beginnen oder etwas ganz anderes zu tun, das wird sich dann zeigen. Wichtig ist, mit jemandem darüber zu reden und mit einem großen "AHA!" festzustellen, man ist nicht der Erste (und mit Sicherheit auch nicht der Letzte) in diesem Haus, dem es so geht. Und warum solltest Du nicht die Erfahrungen nutzen, die schon andere vor Dir gemacht haben und Dir dadurch eine Menge Ärger und Frust ersparen? Gerade bei den berühmten Mathe-Klausuren in Karlsruhe (egal ob an der Uni oder der FH), diese stellen für viele anfangs ein ziemliches Problem dar, aber Du findest hier eine Menge Leute im Haus, mit denen Du lernen kann und die Dir einige nützliche Tipps geben können: Du bist nicht alleine und was andere geschafft haben, das kannst Du auch. Die Prüfungen kannst Du nicht ändern, aber Dein Wissen darüber.
  • Andererseits ist es ein klarer Vorteil des Hauses, dass Du nicht nur Leute des eigenen Studiengangs kennen lernst, sondern die Möglichkeit hast, weit über Deinen eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Auf die Art kannst Du andere Perspektiven einnehmen und neue Ideen entwickeln, die Dir auch irgendwann bei einer Jobsuche sehr hilfreich sein können.
  • Gerüchteupdates gibt's meist am Wochenende auf Flur B oder D ab 2 Uhr morgens.

Was sonst noch zu hören war...

  • Im HFK stimmt die Ungenauigkeit...
  • Studi A: Ich hab' 11 Semester Informatik studiert!
    Studi B: Und, was haste davon?
    Studi A: Ich hab' jetzt 'ne Freundin!!!

Für diese Seite ein ganz GROßES LOB an Katja und Sandra!